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Prim. Dr. Andreas Nather spricht im Interview über die Vaginallasertherapie mit FemiLift – eine Möglichkeit zur Behandlung von milder Stressinkontinenz, Scheidentrockenheit und vaginalen Empfindungsstörungen.

Prim. Dr. Andreas Nather

Prim. Dr. Andreas Nather

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Ärztlicher Leiter Woman & Health
Foto: Privat

Welche Anwendungsgebiete gibt es für Vaginallasertherapien wie FemiLift?

Wir setzen den Vaginallaser FemiLift sehr häufig bei Frauen ein, die ein oder mehrere Kinder entbunden haben und deswegen eine gewisse vaginale Weite verspüren. Oder auch bei Frauen, die unter einer leichten Stressinkontinenz, etwa beim Niesen oder Husten, leiden. Sowohl bei Frauen, die vor einer kurzen Zeit entbunden haben, als auch bei Frauen, die in den Wechseljahren damit Probleme bekommen, können wir große Erfolge erzielen. Weiters können wir Vaginallasertherapien sehr gut in der Behandlung des urogenitalen Menopausensyndroms einsetzen.

In Österreich sind etwa 850.000 Frauen und Männer von einer Harninkontinenz betroffen.

Mit welchen Beschwerden und Erfahrungen kommen Frauen mit einem urogenitalen Menopausensyndrom zu Ihnen in die Praxis?

Aufgrund des Hormonmangels wird die Scheidenschleimhaut atroph, vulnerabel und dünn. Viele Frauen leiden etwa unter Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Empfindungsminderungen und -störungen sowie häufigeren Infekten. Wir können den FemiLift hier auch einsetzen, wenn Frauen nicht mit entsprechenden Hormonen behandelt werden wollen oder können – wie etwa bei Frauen mit Brustkrebserkrankungen.

Foto: ALMA

Vulvo-vaginale Anwendungsgebiete des CO2-Lasers FemiLift sind u.a.

  • Scheidentrockenheit
  • Vulvo-vaginale Atrophie
  • Belastungsinkontinenz
  • Vaginale Relaxation
  • Lichen Sclerosus
  • Narbenkorrektur
  • Rezidivierende Infektionen
  • Labienstraffung
  • Kondylome
  • Bleaching

Informationen unter:

Wie wirkt die Vaginallasertherapie mit dem FemiLift?

Wir erzielen mit dem FemiLift einen Verjüngungseffekt. Mit dem Vaginallaser werden durch Mikroläsionen neue Blutgefäße, Nerven und kollagene Fasern gebildet. Das führt zu einer Straffung des vaginalen Gewebes und die vaginale Schleimhaut wird widerstandsfähiger und besser durchfeuchtet und durchblutet. Gleichzeitig verspüren Frauen aber auch eine sexuelle Empfindungsverbesserung.

Fast jede zweite Frau über 45 hat mit vaginaler Trockenheit zu kämpfen.

Wie funktioniert die Behandlung und wie oft wird sie durchgeführt? Ist die Anwendung schmerzhaft?

Die Behandlung selbst dauert 10 bis 15 Minuten und ist weitgehend schmerzfrei. Wir führen in der Regel drei Behandlungen im Abstand von einem Monat durch. Nach etwa sechs Monaten hat sich das Gewebe dann so erneuert, dass Frauen die maximale Wirkung der Therapie spüren können. Viele Frauen kommen nach etwa eineinhalb Jahren zu einer einmaligen Auffrischungsbehandlung zu uns.

25–50 % aller postmenopausalen Frauen sind von vaginaler Atrophie betroffen.

Inwiefern wirkt sich vaginales Wohlbefinden auf das allgemeine weibliche Wohlbefinden aus?

Die sexuelle Gesundheit beeinflusst das Wohlbefinden extrem. Denn wenn Frauen Schmerzen oder Juckreiz durch eine starke Trockenheit erleiden, die gewohnte Befriedigung nicht mehr spüren, diese durch Schmierblutungen und die Trockenheit gehemmt wird, oder gar kein Sexualverkehr mehr entspannt möglich ist, dann wirkt sich das natürlich stark auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Frauen aus.

FemiLift wird mit dem fraktionierten CO2-Laser Pixel CO2 durchgeführt.

Von welchen Verbesserungen berichten Ihre Patientinnen nach der Behandlung?

Unsere Patientinnen berichten von deutlichen Verbesserungen – sowohl bezogen auf Harnverlust als auch auf ihre Sexualität. Wir haben schon in sehr vielen Fällen sehr gute Erfolge erzielt. Wie bei allen medizinischen Behandlungen können wir natürlich keine 100-prozentige Garantie abgeben, aber in den allermeisten Fällen berichten Patientinnen von deutlichen Verbesserungen.

FemiLift ist die minimal-invasive ambulante Behandlungslösung auf Basis der C02-Laser-Technologie für zahlreiche weit verbreitete vaginale Beschwerden.

Viele der Symptome, von denen Sie im Interview gesprochen haben, sind nach wie vor ein Tabuthema. Wie ist Ihre Erfahrung dazu?

Ja, wir sprechen über Tabuthemen. Aber als Gynäkologen sind wir die Ansprechpersonen für genau diese Fragen. Bei uns in der Klinik sprechen wir ganz natürlich darüber. Leider wird die Behandlung von Zusatzversicherungen nach wie vor als eine rein kosmetische, plastische oder ästhetische Therapie angesehen. Das ist definitiv nicht richtig. Vaginallasertherapien sind Heilbehandlungen bei urogenitalem Menopausensyndrom, bei milder Stressinkontinenz, bei Scheidentrockenheit und bei sexuellem Empfindungsverlust. Das hat nichts mit kosmetischer Verjüngung zu tun, sondern ist eine medizinische Heilbehandlung!

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